26. November 2020

Tapetendesign von Patricia De Zutter: Künstlerische Wandgestaltung meets modernes Möbelinterieur

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Ein besonderes Tapetendesign zum 150-jährigen Jubiläum von Kettnaker
Im Zentrum des großen Jubiläumsjahres unserer Möbelmanufaktur steht das MEISTERSTÜCK 150, ein von Kettnaker entwickeltes, limitiertes Möbelstück, das erstmals auf der imm cologne 2020 präsentiert wurde. Ein Highlight der Inszenierung unseres Jubiläums war das außergewöhnliche Tapetendesign der belgisch-italienischen Künstlerin Patricia De Zutter. Creative Director Karin Brobeil verfolgte für den Jubiläums-Messestand eine ganz eigene Vision: „Mein Wunsch war es, unsere langjährige Geschichte, Tradition und Zukunftsblick auf einer Tapete zu erzählen“, erläutert Karin Brobeil. „Wir arbeiten bereits länger zusammen und teilen die gleiche Leidenschaft für Design und die dekorativen Künste. Vor diesem Hintergrund wusste ich, dass Patricia De Zutter mit ihrem innovativen Tapetendesign die richtige Kooperationspartnerin ist.“ Das Ergebnis überzeugte nicht nur die Besucher der imm cologne. „Es ist Patricia gelungen, die traditionsreiche Geschichte der Möbelmanufaktur in ihrem ganz besonderen Stil modern zu visualisieren“, berichtet Karin Brobeil.

Das Thema Holz als Leitmotiv der individuellen Wandgestaltung
Um mit ihrem Tapetendesign die Unternehmensgeschichte von Kettnaker visuell interessant zu erzählen, wählte die Designerin als gestalterisches Leitmotiv das Holz. Dieses Naturmaterial bildet die Basis für den Möbelbau. So tauchen in De Zutters Wandgestaltungen wiederholt Elemente zum Thema Holz auf: Bäume, Stapelholz, Holzmuster und auch prägnante Elemente wie Jahresringe. „Es war ein aufregender Prozess, zu erleben wie sich die Künstlerin unserer Geschichte annähert und sich unsere Welt in ihrer kreativen Sprache erschließt“, so die Auftraggeberin Karin Brobeil. Die Tapetendesignerin erhielt eine „carte blanche“ für die Gestaltung der Wände. Innerhalb der visuellen Einbindung von Familienfotos und alten Dokumenten der damaligen Schreinerei Kettnaker im Zusammenklang mit dem künstlerischen Leitmotiv gelang Patricia De Zutter eine spannende Gradwanderung zwischen modernem Design und historischer Hommage.

Kreative Wandgestaltung und künstlerische Freiheit
Mit Patricia De Zutter hat Kettnaker eine Künstlerin gewählt, die sich unvoreingenommen mit dem anspruchsvollen Thema der Geschichte der Möbelmanufaktur auseinandersetzte. „Sie ist ein Naturtalent in Fragen der Ästhetik und der kreativen Umsetzung herausfordernder Inhalte“, gewährt Karin Brobeil in die Zusammenarbeit. Im Bereich Tapetendesign ist sie im besten Sinne des Wortes eine Autodidaktin: „learning by doing“ lautet ihre Kunstschule. Ihre unkonventionelle Arbeitsweise ist von einem aufwändigen Gestaltungsprozess gekennzeichnet. Intensive Recherchen, fortwährendes Testen unterschiedlicher Farbzusammenstellungen und Berücksichtigung von möglichen Schattenspielen führen erst zum finalen Tapetendesign. „Meine Werke bestehen aus 99% harter Vorarbeit und 1% Inspiration“, so Patricia De Zutter über ihren kreativen Arbeitsprozess. Das Geheimnis hinter ihrer Kreativität ist die intensive Recherche im Thema des jeweiligen Tapetendesigns.

Digitalisierung auch im Tapetendesign
Patricia De Zutters Gestaltungswerkzeuge haben sich über die Jahre verändert. Wie auch bei der Möbelherstellung, die heute maschinelle High-Tech-Verfahren mit traditioneller Handwerkskunst kombiniert, verbindet die Tapetendesignerin ihre manuelle Arbeit mit digitalen Designprozessen.
Ihre Wandgestaltungen und Tapetendesigns entstehen aus dem Mix & Match von Formen und Farben. Aus eingescannten Fotos, Texten aus Enzyklopädien, Malereien und Zeichnungen ergeben sich Kombinationen und Collagen. De Zutter arbeitet mit verschiedenen Materialien und verwendet unterschiedliche Techniken. Über die Jahre hat sie ihr Spektrum mehr und mehr erweitert: Zu Beginn malte sie hauptsächlich mit Aquarell, später mit Kreide, Acryl und zuletzt mit Kohle und Bleistift. Heute nutzt sie zunehmend digitale Techniken. Die Tapeten selbst werden aus Vlies produziert und bestehen vorwiegend aus 150g Grammatur. De Zutter spielt hier gerne mit weichen, matten Oberflächen oder mit Tapeten aus Vinyl, die deutlich robuster sind.

Verbindung von Tradition und moderner Gestaltung als wichtiger gemeinsamer Nenner
Die Manufaktur Kettnaker verbindet bei der Entwicklung und Produktion hochwertiger Systemmöbel seine langjährig erworbene Expertise mit zeitgemäßem Interiordesign. Auch Patricia De Zutter beruft sich auf ein Handwerk mit traditionsreicher Geschichte: das Tapetendesign hat einen bedeutenden Platz in der Kunstgeschichte. Für neue Wandgestaltungen findet die Designerin oftmals Ideen in historischen Elementen der dekorativen Künste wie klassische Fassaden, in ihrer alten Kelim-Sammlung und bei afrikanischen Masken, die von verschiedenen Reisen stammen. Seit einigen Jahren findet die Tapete ein Comeback in der modernen Inneneinrichtung. Individuelle Wandgestaltungen gewinnen wieder an Beliebtheit und spielen eine wichtige Rolle in der Raumausstattung. Mit Vorliebe spielt De Zutter in ihrem Tapetendesign mit Mustern, die eine Kontinuität ihrer Motive erzeugen. Wie viele andere Künstler, Mode-Designer oder auch Musiker lässt sie sich auch von der umliegenden Natur inspirieren, die eine Vielzahl von Mustern in unterschiedlichsten Variationen bereithält. „Muster haben Rhythmus, die unser Umfeld, Leben, Herzschlag, Liturgien und Rituale widerspiegeln“, erklärt Patricia De Zutter. Individuelles Tapetendesign hat für die Künstlerin aus diesem Grund einen wichtigen Platz im Interiordesign.
Individualität, Exklusivität, Übersetzung von Handwerk und Tradition in ein zeitgemäßes Design: der Anspruch und die Werte der Möbelmanufaktur Kettnaker finden bei Patricia De Zutter ein gleichgesinntes Gegenüber. So verbinden sich Möbel- und Tapetendesign zu einem ästhetisch und inhaltlich überzeugenden Gesamtensemble.

Mehr Informationen
Zum Artikel auf www.interiorfashion.de
Homepage Patricia de Zutter

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